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Seinen Collagen sind dann die Ergebnisse eines Prozesses der Analyse und Synthese und führen uns Macht und Ohnmacht visueller Wahrnehmung vor Augen.

Unser Bestreben, das sich dem rationalen Begreifen Entziehende mittels bestehender Erfahrungen zu interpretieren, macht uns die begrenzte Reichweite linearen Denkens bewusst.

So dient das von Weitem versprochene Abbild, das bei näherer Betrachtung in eine plane Fläche, die in einer bestimmten Ordnung mit Farben bedeckt ist  zerfällt, als bloßer Lockstoff, der uns veranlasst, die Rätselhaftigkeit des Objektes wahrzunehmen.

Unabhängig von solch formalen Übereinstimmungen aber besteht die übergreifende Wirkung der Collagen in der Entlastung des Sehens vom Wissen zugunsten des Schauens.

Denn das Ziel der Kunst ist es, ein Empfinden des Gegenstands zu vermitteln, als Sehen, und nicht als Wiedererkennen.

 

Erkenntnis statt Erkennen

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